Ach zum Glück…
November 20th, 2007spielt die Bahn morgen nicht verrückt!
Welttag der Gummibären
November 17th, 2007Manchmal kommt es vor, dass man an seine tiefste Kindheit erinnert wird. Die Zeit als man gelernt hat, dass es Böses und Gutes auf der Welt gibt. Die Zeit als man das erste mal in das eiskalte Beckes des realen Lebens geworfen wurde und ab sofort jeden Tag in den Kindergarten gehen musste. Aber auch die Zeit, wo man jeden Samstag Nachmittag entgegenfieberte um im DisneyClub die Gummibärenbande zu erleben. War sie nicht schön diese Zeit. Keine Deadlines, keine Klausuren, kein Gedanke über den Zeitraum von einer Woche hinaus. Nur der Wunsch einmal einen Gummibären zu treffen und von dem leckeren Wundersaft zu trinken.
Gummibärenbande, ihr wart eines der schönsten Dingen in meinem jungen Leben. Grund genug für heute den Welttag der Gummibären auszurufen!
Btw: Ich glaube ja nicht, dass eingefleischte Gummibärenbandefans jemals in ihrem Leben eine Zeile des Textes vergessen. Falls dieser Fall doch eintreten sollte hier der Link zum Text. Klick! Alles Gute nach Frankreich zum Gummibärentag ! ![]()
Ab gehts…
November 17th, 2007…mal wieder. Wir haben kurzfristig entschieden, dass wir heute (also Samstag) irgendwo hinfahren. Es wird wohl entweder Utrecht und Umgebung werden, oder Leiden. Wir entscheiden uns dann morgen früh im Auto, da sowieso alles am Anfang die selbe Richtung ist - Norden.
Ich komme gerade vom Highlander, eine der Kneipen wo ich doch jetzt schon öfter war. Wir haben ein bisschen Billard und Dart gespielt. Das Deutsche Team hat dann auch noch gegen das Kanadische Team ein Bier gewonnen. War sowieso Happy Hour und das Bier hat nur einen Euro gekostet. War ganz nett, aber jetzt geht es dann ab in die Heia. Bin im Internet aber gerade noch über ein schönes deutsches Volklied gestolpert. Will ich euch nicht vorenthalten. Schon lange nicht mehr gehört, ist aber immer wieder schön. =) Gruß an alle Studenten an dieser Stelle, die dieses Lied ab und an bei einem Bierchen singen.
London: The Story (Teil 1)
November 16th, 2007Der Tag der London-Reise begann früh um 03:00 Uhr. Mein Teil der Gruppenarbeit von “European Business Environment” war immer noch nicht fertig, ich aber am Abend davor so müde, dass an konzentriertes Arbeiten nicht zu denken war. Kein Problem, also bis um 7:30 Uhr fertiggeschrieben, 15min duschen, 15min packen, dann war es 8 Uhr. Mit einem riesen Rucksack bepackt - wir wollten so viele Lebensmittel (ALDI-Qualitätsprodukte) wie möglich in das teuere London mitnehmen - ging es dann alleine auf zu meiner Fakultät, da ich noch mein tolles “Learning Agreement” abgeben musste. 08:30 half ich dann den netten Leuten von Deli Belge, ihre Sitzbank vor das Geschäft zu tragen, im Gegenzug bekam ich dafür auch mein Sandwich schneller.
Glücklich, weil von allen Aufgaben befreit und mit einem Sandwich in der Hand, wanderte ich zum Bahnhof in Maastricht, wo ich sogar noch vor Adam und Michael ankam.
iBeer
November 11th, 2007Seit vorgestern gibt es das iPhone in Deutschland und es wurden angeblich am ersten Tag schon 10000 verkauft. Viele (mich inklusive) schrecken aber die teuren Tarife von mindestens 50 Euro im Monat überhaupt an eine Anschaffung zu denken. Naja, ich würds mir wahscheinlich schon überlegen wenn die Applikation iBeer in die Realität umgesetzt werden könnte. Man bedenke, was man da sparen könnte, besonders hier in Maastricht ![]()
1:1
November 11th, 2007Das ist das Ergebnis des Spiels. War echt super und das Stadion war sehr beeindruckend. Wir hatten sehr viel Spaß und das Ruhrgebiet ist wie man es sich vorstellt.
Nach 6-stündiger Heimfahrt (!) wegen diverser skurriler Begebenheiten seitens der Bahn falle ich jetzt in mein flauschiges Bett… Gute Nacht!
Planung fürs Wochenende
November 9th, 2007Jetzt gehts ab in Wochenende. Heute Abend werden wir ein bisschen zum Bowlen gehen. Für morgen sind gerade noch rechtzeitig (ja, war ganz schön spannend) die Karten für das Spiel BVB - Eintracht Frankfurt angekommen. Auf Dortmund brauchen wir ca. 3,5 Stunden reine Fahrzeit. Das heißt für morgen: Um 8 Uhr gehts am Guesthouse los und so gegen 8 werden wir hoffentlich wieder hier sein. Dann am Besten gleich ins Bett gehen, denn am Sonntag geht die Reise schon um 7 los. Ein bisschen geschmückt bzw. verkleidet fährt bei hoffentlich nicht zu schlechtem Wetter eine wahre Multikultigruppe (von Peruanern über Amerikaner bis Italiener ist alles vertreten) nach Köllleee… Denn es ist 11.11. und wir sagen uns: “Da simma dabei, das wird prima!” Wenn alles nach Plan läuft sind wir um 10 Uhr am Hbf Köln und haben noch eine Stunde Zeit uns im wahrscheinlich dichten Gedränge ein schönes Plätzchen zu suchen. Juhu ich freu mich schon, auch wenn ich eigentlich ein Faschingsmuffel bin. Bis Montag!
Generation Fernbeziehung
November 8th, 2007Manchmal gibt es im (Uni-)Spiegel interessante Artikel über meine/unsere Generation. Wir sind Studenten! Zu Dostojewskijs Zeiten waren Studenten arm und irgendwie edel, weil sie für ihren Wissensdurst hungerten. Danach waren Studenten mal “Revoluzzer und kiffende Zottel” oder “gepflegt, aber faul und partysüchtig”. Mittlerweile assoziiere ich / assoziiert man doch eher die “Generation Praktikum” mit der aktuellen Studentengeneration, oder? Praktika sind wichtig, am besten im Ausland. Oder wenigstens ein Semester im Ausland studieren - das ist die Regel, nicht mehr die Ausnahme. “Global Generation” vielleicht? Auch der Arbeitsmarkt, der Drang zur Verwirklichung und sicher auch die gefallenen Mobilitätskosten tragen dazu bei, dass der Job nach dem Studium wohl nicht mehr im 200km Radius des Heimatorts liegt, sondern man als Volkswirt auch die Stellenanzeigen der EU in Brüssel, bei den Vereinten Nationen in Genf oder an einem Institut in Hamburg ansieht. Oder nicht mehr im eigenen Bundesland studiert, sondern an der Hochschule mit dem besten Ranking oder den niedrigsten Studiengebühren.
Und das alles macht uns auch zur “Generation Fernbeziehung” wie in diesem Artikel beschrieben. Hier in Maastricht ist es besonders “schlimm”. Fillipo kommt aus Mailand, studiert jetzt mit mir in Maastricht und fliegt übers Wochenende ab und zu zu seiner Freundin nach Dublin. Bratt kommt aus Kanada und studiert hier in Maastricht, damit ihn seine Freundin, die in Düsseldorf bei Loreal Praktikum macht und früher als normale Studentin in Maastricht studiert hat (aber eigentlich aus Deutschland kommt) am Wochenende sehen kann. Das Herz von Dan gehört den Wiener und Londoner Frauen, weil er aus Wien stammt, aber in London studiert. Auch wenn er jetzt für ein halbes Jahr Exchange Student in Maastricht ist, dann fliegt er doch alle zwei, drei Wochen mal nach London oder Wien um Freunde zu treffen.
Aber man muss doch gar nicht nach Maastricht blicken. Temporär lebe ich jetzt in einer Fernbeziehung. Wenn ich zurück bin wird daraus wieder eine soviel bessere Wochenendbeziehung und es wird mit ziemlicher Sicherheit die nächsten 3 Jahre bei einer Wochenendbeziehung bleiben. Luke, Steffis Freund ist Amerikaner, kennengelernt bei einem Auslandsaufenthalt. Sie sehen sich auch nur im Jahr drei mal im Jahr, dafür dann länger, aber immer noch viel zu selten. Mein Freund “Helles” wohnt zwar mit seiner Freundin in München, arbeitet aber für seine Firma während der Woche in Hamburg. Simon trifft man oft um 4 Uhr nachts online - da telefoniert er mit seiner Freundin in den USA - auch ein “Angewohnheit”, seit er aus wieder vom Auslandsjahr zurück ist. Tagsüber arbeitet er bei der Deutschen Bank in Frankfurt. Ich könnte noch 10 andere Beispiele aufzählen.
Manchmal rettet man sich damit, sich selbst abenteuerlich-exotisch zu finden. Zwei Städte, zwei Leben, rumkommen, unterwegs sein - Fernbeziehungen gehören zum mobilen Studentenleben wie Praktika und Erasmus.
Diesen Satz kann ich voll unterstreichen. Ich glaube keiner von uns findet es schön so zu leben. Aber was haben wir für eine Wahl in dieser Zeit?
Wieder zurück…
Oktober 29th, 2007Wie ihr vielleicht geahnt habt war ich in London, ganze 2,5 Tage lang. =) Diese Stadt ist echt der Wahnsinn!!! Wir (Adam, Michi und ich) haben viel gesehen, viel Geld ausgegeben und vor allem viel gelaufen. Einen ausführlichen Bericht gibt es bald. Versprochen! Davor sind aber noch viele Fotos zu sortieren. Außerdem hat heute früh um 11 schon wieder mein neuer Block begonnen. Nachdem ich “Development Economics” schrecklich fand und “European Business Envirnoment” im nachhinein eigentlich ganz gut, bin ich schon gespannt wie es wohl in den neuen Kursen “Comparative Management” und “Behavioral Economics” zugeht und welche Herausforderungen auf mich warten.



