Maastricht, ich komme...

Dieser Weblog soll über meinen Auslandsaufenthalt an der Universiteit Maastricht im Herbst/Winter 2007 informieren.

Incubus war gestern also in München und ich mittendrin. Ich hatte sie ja zuvor noch nie gesehen und war deshalb schon sehr gespannt. Das Konzertticket mit rund 35 Öcken war ja nicht gerade billig. Vorband war “The Duke Spirit” so dass wir (Mina und ich) es jetzt nicht gerade eilig hatten gleich um 19 Uhr zum offiziellen Einlass an der Zenith-Halle in München zu stehen. Gegen halb acht sind wir also losgedüst. Wir waren auch schnell dort, aber die kostenlosen Parkplätze um die Halle waren schon weg. Nicht dass wir das gewusst hätten. Wir sind also erst einmal eine halbe Stunde kreuz und quer durch die Gegend gefahren um doch noch einen zu ergattern. Danach folgte die Kapitulation und wir haben uns einen Parkplatz für 3,50 Euro gekauft - mussten aber trotzdem noch 10min durch die Kälte latschen. Merke: Nicht wegen der Vorband früh kommen, sondern wegen dem Parkplatz!

Die Halle ist an und für sich ein Traum. Genügend sanitäre Anlagen, coole Aufteilung der Stationen zum Essen und Trinken fassen, sehr hohe Halle mit guter Belüftung, daher auch eine relativ angenehme und “kühle” Luft. Die Vorband überstanden, schnell noch ein Bierchen gezischt (3,50 Euro) und los gings. Incubus betraten gegen 21:15 Uhr die Bühne.

Hier ein paar Impressionen:

Sandwich-StationZenith-HalleMina

incubus3.jpgincubus4.jpg

Das Konzert selbst war, wie man schon auf den Bildern sieht, richtig geil. Super Sound, klasse Lichtshow und sehr gute Stimmung bis zum Schluss. Nur dass der Schluss doch recht schnell, nämlich ziemlich genau nach einer Stunde kam. Irgendwie war dem Gitarristen wohl nicht so gut, weil er nach einer Nummer die Bühne verlassen hat und der Rest der Band ein bisschen hilflos rumimprovisiert hat. Er kam dann zwar wieder auf die Bühne aber Brandon Boyd hat sofort das letzte Lied ankündigt (Megalomaniac) und sie sind nochmal richtig abgegangen, aber dann sind sie sofort verschwunden, die Lichter gingen an und es wurde mit dem Abbau begonnen. Keine einzige Zugabe!

Das mit dem Gitarristen hatten aber offensichtlich wenig mitbekommen, ich selbst habs dann auch erst im Radio auf der Heimfahrt gehört. Auf jeden Fall war die Stimmung gerade auf ihrem Höhepunkt und nach 5 Minuten von wildem Geklatsche, Gebrülle und “Zugabe”-Rufen war klar, dass sie nicht mehr kommen und die Band wurde ausgepfiffen und ausgebuht. Tja. War aber auch ein teurer Spaß - 35 Euro für 60 Minuten.

Im Großen und Ganzen war es ein super Konzert, aber eben mit fadem Beigeschmack durch die kurze Dauer. Ich finde, dass die Pfiffe berechtigt waren, und zwar weil die Fans quasi ohne Begründung nach einer Stunde ohne Zugaben aus der Halle geschmissen wurden. Hätte man irgendwie eine rationale Begründung gebracht, hätten es die meisten Fans wohl verstanden.

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.

Add to Technorati Favorites