Maastricht, ich komme...

Dieser Weblog soll über meinen Auslandsaufenthalt an der Universiteit Maastricht im Herbst/Winter 2007 informieren.

Application Day!

Mai 3rd, 2007

Heute war Application Day. Wie schon befürchtet war es recht stressig. Der Application Link (die Anmeldung erfolgte online) wurde nämlich schon am 2. Mai versandt und es ist erst nach dieser Registrierung möglich sich auf ein Zimmer im nahegelegenen Guesthouse zu bewerben. Und bei den Zimmern gilt das “first come - first serve”-Prinzip. Nicht lange überlegen heißt es da. Als Erstes die Bewerbung für die Uni, dann noch schnell den Ausweis im pdf-Format per e-mail hinterhergeschickt. Dann Housing Application!

Man hat verschiedene Zimmerklassen zur Wahl. Ich hab versucht, einen guten Kompromiss zwischen Sparsamkeit und Komfort zu finden. Dabei kommt man in Gedanken zu ein paar Gabelungen und langsam fügt sich dann auch das Bild vom eigenen Zimmer zusammen.

Erst mal: Internet oder kein Internet? Ich will unbedingt ein Zimmer mit Internet-Zugang. Ohne würde ich mich irgendwie nicht mehr wohl fühlen. Ich weiß, dass sich das für die meisten Leute komisch anhört, aber da geh ich liebe in ein kleines Zimmer. Aus diesem Grunde kommen nur das C- und das P-Building in Frage. Das P-Building ist aber noch teurer als das C-Building, weil die Zimmer da meistens größer sind. Also: C-Building. So, dann die nächste Gabelung. Doppelzimmer oder Einzelzimmer? Ich will schon manchmal meine Ruhe, daher Einzelzimmer. Doppelzimmer wär billiger, aber nö: 4 Monate ohne Privatleben mit einem fremden Menschen. Muss jetzt nicht sein. Einzelzimmer! Wie viel darfs den sein? Man hat dann noch folgende Auswahl:

  • Durchschnittlich 8-9 Quadratmeter im Sonderangebot für 12 Euro/Nacht
  • Durchschnittlich 9-15 Quadratmeter für 13 Euro/Nacht
  • Durchschnittlich 15-19,5 Quadratmeter für ganze 15 Euronen/Nacht
  • Durchschnittlich 19,5-22 Quadratmeter für 16,50 Euro/Nacht

Angebot Nummer 1 hört sich nach Besenkammer an. Aber wie sagt man doch so schön: ERASMUS ist kein Ponyhof. Also als ersten Wunsch Nr. 2, als Alternative Nr. 1 angegeben. ;-) Mal schnell durchgerechnet: Bei wahrscheinlich 118 Übernachtungen kostet mich der Spaß für die 4 Monate ca. 1500 Euro. Und da ist noch nicht einmal Bettlaken, Bettdecke und Kissen dabei. Muss man nämlich selber mitbringen, bzw kann man für 40 Euronen leihen. :-) Die Niederländer sind schon ein lustiges Völkchen.

Jetzt ist wieder warten angesagt. Ach nein, stimmt nicht. Muss noch meine Blutgruppe bestimmen lassen. Die will nämlich die Uni wissen. Falls was passiert, sagen sie…
Die wird also noch von mir nachgereicht. Und ich hab grad nach Rücksprache mit meinem Maastricht-Erasmus-Kollegen Michael gemerkt, dass ich bei manchen Dingen wirklich großen Mist eingetragen habe. Muss da also nochmal ne größere Revision starten. ;-)

Das wird ein Spaß…

Oberpfalz-Style rulez!

April 20th, 2007

Man weiß es nicht genau. Aber die Oberpfalz ist wahrscheinlich der schönste Fleck auf dieser Erde. Wir haben Regensburg (Weltkulturerbe), die Walhalla, ein paar saugurde Brauereien, sind weit genug weg von der Schickeria, habens nicht weit zur Tschechischen Grenze (wichtig für Autobesitzer, Raucher und Alkoholiker), unüberschaubar viel Wald und vor allem einen endscoolen Dialekt.

Nordisch by Nature von Fettes Brot kennt ja wohl jeder. Bis jetzt noch relativ unbekannt ist der Titel “Oberpfalz-Style rulez!” von Segam & Andi B. Einfach mal reinhörn und abgehen. Superlustig und wahrscheinlich total unverständlich für Nichtoberpfälzer. :-)

Danke an Verena für den Tipp!

 Update:  Einen schönen Artikel über den oberpfälzischen bzw. nordbairischen Dialekt gibt es bei Thomas Hölzl im StoiBär-Blog.

Reise durch die Welt der WCs

März 13th, 2007

Im JoBlog findet man schöne Bilder von WCs jeder Art und aus verschiedenen Ländern. Schön anzusehen, also nichts wie hin. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Lustiges Klo

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